Rohrbrüche: Heizkosten sparen kann teuer werden

veröffentlicht am 19. Dezember 2018

Besonders im Winter sind Rohrbrüche durch die eisigen Temperaturen eine ständige Gefahr. Zwar kann Frostschutz helfen, alleine wird das aber nicht reichen. Wichtig in beiden Fällen: Eine umfassende Vorsorge und regelmäßige Wartungen.

Ist das Rohr erst einmal gebrochen, ist guter Rat – und vor allem schnelle Hilfe – meist teuer. Grundsätzlich sind alle wasserführenden Leitungen dieser Gefahr ausgesetzt. Liegen die Umgebungstemperaturen über einen längeren Zeitraum im Minusbereich, kann es passieren, dass sich Eistropfen bilden, die den Wasserfluss verhindern und sich so ungehindert ausweiten. Letztlich kann das zur Folge haben, dass das Rohr komplett einfriert und schlussendlich bricht oder platzt. Unbedingt beachten sollten Sie, dass sich das Risiko alleine durch den „Frostwächter“ nicht minimieren lässt: Der schützt nur den Heizkörper selbst, nicht aber die zuliefernden Leitungen.

Drehen Sie den Heizkörper etwas auf

Besser ist es, auch wenig oder nicht genutzte Räumlichkeiten und sogar die zeitweilig nicht genutzte Wohnung, nur gering, aber dafür konstant, zu heizen. In mehrstöckigen Gebäuden heizen meist auch die Nachbarn die eigenen vier Wände etwas mit – auch darauf alleine sollten Sie sich aber nicht verlassen. Das auch, weil die Gesetzeslage den Vermieter ebenfalls in die Verantwortung nimmt. Zwar gibt es kein Gesetz, dass die Bewohner verpflichtet, zu heizen, sehr wohl aber eine Obhutspflicht. Das bedeutet, wenn die absichtliche Vernachlässigung der Raumtemperatur negative Auswirkungen auf Rohrleitungen oder Bausubstanz hat, riskiert der Mieter eine Klage, eine Schadensersatzforderung und zumindest jede Menge Ärger. Auch etwaige Versicherungen greifen in diesem Fall nicht. Der Mieter muss den entstandenen Schaden also auf eigene Kosten reparieren lassen.

Wer nicht durchgehend heizen will: Nachbarn könnten diesen Job für die Zeit der Abwesenheit übernehmen. Smarte Thermostate lassen sich überdies mit einem Zeitplan beziehungsweise einer Zieltemperatur versehen. Das bedeutet, dass sich das Thermostat dann selbstständig darum kümmert, dass der Raum die gewünschte Temperatur aufweist.

Vorsorge erspart Kosten und Mühen

Wichtig ist jedenfalls, die Heizung beziehungswese den Zustand der Rohre regelmäßig überprüfen zu lassen. Dadurch lassen sich von vornherein viele Schäden ausschließen oder zumindest rechtzeitig erkennen. Oft kann dann noch zeitnah reagiert werden, ohne, dass horrende Mehrkosten entstehen. Während der Weihnachtsfeiertage ist die Situation zusätzlich angespannt: Zwischen Weihnachten und Neujahr ist oft nur der Notdienst verfügbar, so wie der von Rohrreinigung STA. Unsere Servicetechniker stehen Ihnen auch an den Feiertagen zur Verfügung. Aufgrund der besonderen Tage, ist auch bei uns nur wenig Personal im Einsatz, weshalb es zu längeren Wartezeiten kommen kann, für die wir bereits im Voraus um Ihr Verständnis bitten.

Wer es darauf gar nicht erst ankommen lassen will: Sorgen Sie vor, lassen Sie die Leitungen regelmäßig von uns überprüfen und investieren Sie wenn notwendig in smarte Hilfe.